Liebe LOGE Freundinnen, Unterstützer und Well-Wishers

Wie alle anderen Kulturbühnen und -häuser schwebt die Loge noch immer im Limbo, hiberniert in der Mulde des unausgesprochenen Wortes, verharrt on hold zwischen den Zeilen, macht sich einen Corona-Reim (auch in Carona/hat Corona kein Aroma), verschiebt, organisiert und negoziiert – mit Maske, An- und Abstand.

Zum beträchtlichen Glück unterstützen uns sehr treue öffentliche Institutionen und Stiftungen. Dank ihnen können wir weiterplanen und Honorare für verschobene oder nicht stattgefundene Veranstaltungen bezahlen. Und damit etwas Kleines dazu beitragen, dass unsere Autorinnen und Autoren Brot und Netflix bezahlen können.

Mehr noch als bevor sind wir auch auf euch alle angewiesen; auf euren Goodwill, eure Leidenschaft für das gesprochene Wort und … euren Besuch. Hoffentlich schon im Frühling (22, 23, …?). Wir planen, für die Übergangszeit grössere Orte als die Loge zu bespielen (Hotel Beau Séjour, Neustahl, Kleintheater u.a.), damit wir das Distancing einhalten können und natürlich auch, weil uns das Vernetzen und Zusammenarbeiten alle weiterbringt.

Werben tun wir so: Wir setzen auf E-Mail-Flyer und auf unsere Homepage. Diese wollen wir allerdings konsequent(er) up-to-date halten ;-). Das gibt uns die Möglichkeit, euch im Gewirr der täglichen Veränderungen schnell und zuverlässig zu informieren.

Noch kurz zur Moosstrasse 26: Neustahl betreibt in der Loge noch immer einen Pop-up- Store für tolle Möbel, Lampen und weitere edle Geschenke. Öffnungszeiten: bis Ende Februar keine.

So oder eben anders: Unsere Lust auf Spoken Word ist ungebrochen. Wir bleiben dran und lassen euch wissen, was in der Loge und oder anderswo literarisch abgeht oder eben nicht.

Wir vermissen euch und wünschen euch angenehme individuelle Wetterlagen und -phänomene, dass vieles gelinge, das sonst nicht gelänge, rauschendes, pandemisches Glück, vier Fünftel Schwarzwäldertorte Normalität, ein wärmendes Sofa mit sympathischem Personal und einem Mops oder zwei, einen gesunden Geist in einem gesunden physischen Ying und Yang, sowie Maskenlosigkeit am Ende des kurvenreichen Tunnels.

Loge-Verweser A., 28. Januar 2021

die grösste preisgekrönte Schweinerei

Do, 28. Januar 2021, 20 Uhr, Loge:
Lyrik!
 Die neue Lyrikreihe von lit.z und Loge in Zusammenarbeit mit Kulturhof Musegg
. Mit Urs Allemann & Nora Gomringer: 

verschoben, aber definitiv unaufgehoben!

Live-Hörspiel mit Zwischentönen

Di, 2. März 2021, 20 Uhr:

«noise stories»
Was hat eine Polizeikontrolle mit Hitler zu tun? Wie schnell platzt ein Äderchen im Auge? Und überhaupt: warum gleich zwei Idioten an einem Tag?
Beat Vogt liest stories, Roland Bucher macht noise. Aber nicht irgendwelchen. Buchers noise table verwandelt Vogts Sprache unmittelbar zu kunstvollen Klängen.
Tickets.

«Max am Rand»

Di, 16. März 2021, 20 Uhr
:
Einpersonenstück von Jens Nielsen mit Peter Hottinger als Max, unter der Regie von Martha Zürcher Tickets.

usem Langedau

23. März 2021, 20 Uhr Loge:

Pedro Lenz Tickets.

100 years / more than ever

Di, 30. März 2021, 20 Uhr, Loge:

Jens Nielsen: «Das Hirn. spoken» (von F. Dürrenmatt)

In seiner naturphilosophischen Seinsgeschichte setzt Dürrenmatt anstelle des Urknalls ein Hirn, welches das Universum und die gesamte Evolution der Natur und der Menschheit  d e n k t.  Jens Nielsen bringt diese literarische Besonderheit aus Dürrenmatts Spätwerk unterhaltsam und verstörend auf die Bühne.

Jubiläumsprogramm zum 100. Geburtstag von F. Dürrenmatt. Tickets.

was möglich ist

20. April 2021 Loge:

Werner Rohrer liest. Moderation & Werkstatt-Gespräch. Tickets.

auch mir fällt es schwer mich zu erinnern rückwärts stets tiefer sinkend mir vorzustellen wie blank und leer von Zeichen ich wieder werden könnte

30. April 2021 Kulturhof Musegg:
Lyrik!
 Die neue Lyrikreihe von lit.z und Loge in Zusammenarbeit mit Kulturhof Musegg.

Mit Franz Dodel & René Gisler. Moderation Pius Strassmann. Tickets.

Vorderglärnisch

4. Mai, 20 Uhr:

Claudio Landolts Live-Show/lyrische Kurzlesung ist eine aussergewöhliche Hörreise ( in Ton und Text ) im Rahmen einer Audiostückaufführung. Der Gedichtband mit verspielten Sprachminiaturen und Prosagedichten (mitsamt Download-Code für das Klangstück) erscheint im April 2021 im Verlag Der gesunde Menschenversand.Tickets.

der längste Tag

11. Mai, 20 Uhr, Loge:

Ralf Schlatter

Untermalt von den verspielten und bewegten Live-Video-Collagen von Manuel Lindt entsteht aus der Erzählung «Muttertag (Limbus Verlag Innsbruck) ein einzigartiges Wort-Ton-Film-Kunstwerk

Eine Mutter bittet ihren Sohn, ihr beim Sterben zu helfen. Wenn die Sonne untergeht, am Ende des längsten Tages im Jahr.
Der Sohn macht sich auf den Weg zu ihr, bei Sonnenaufgang, zu Fuss. Und versucht unterwegs, seine Mutter endlich zu begreifen, am letzten Tag ihres Lebens.Tickets.

verschoben ist nicht …

Di, 18. Mai 2021, 20 Uhr, Loge:
„Voix“: Silke Strahl, Lea Legros Pontal, Marina Skalova

Sounds & Words mit dem Trio Klexs, das eigentlich ein Duo ist. Tickets.

wie die Kuh zur Loge

25. Mai, 20 Uhr:

Beat Sterchi Tickets.

Engeler x 12

1. Juni, 20 Uhr:

Arno Camenisch:«Der Schatten über dem Dorf» Tickets.

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